Archiv für Februar 2008

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Mythos Borussia Mönchengladbach….

Februar 21, 2008

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Was macht den Mythos Borussia Mönchengladbach aus? Warum haben noch heute, nach Jahren des Mittelmaßes und zweijähriger Bundesliga-Abstinenz deutschlandweit nur zwei, drei Bundesligisten eine ähnlich große Anhänger- und Sympathisantenschar wie Borussia? Warum kritzeln Schriftsteller in ihre Romane eine Aufstellung Borussia Mönchengladbachs, wie sie im Himmel aussehen könnte und setzen Hennes Weisweiler auf eine Wolke? Borussia war anders. Während die Nationalmannschaft bei internationalen Turnieren regelmäßig ins Finale einzog und mit deutschen Tugenden erfolgreich war, spielte in Mönchengladbach ein Team, dessen Prinzip nicht der Sieg, sondern die Ästhetik des Spiels war. Statt Kampf und Kraft Lust und Leidenschaft.
Borussias Triumphe sind unvergesslich, weil ihnen immer die Aura des Besonderen anhaftete. Das 2:1 gegen den 1. FC Köln im Juni 1973 gilt bis heute als das beste DFB-Pokalfinale aller Zeiten. Günter Netzers damals entscheidendes Tor in der Verlängerung nimmt es im Bekanntheitsgrad auf mit den Treffern von Helmut Rahn bei der WM 1954 oder dem Tor von Gerd Müller im WM-Endspiel von 1974. Es war ein Tor wie ein Kunstwerk. Günter Netzer verkörperte die Ästhetik des Mönchengladbacher Fußballs. Er kam, wie es damals hieß, „aus der Tiefe des Raums“. Und doch: Ohne einen unermüdlichen Rackerer wie Berti Vogts, ohne die zuverlässigen Dienste eines Hacki Wimmer, ohne den Torriecher eines Jupp Heynckes hätte Netzers Stern weniger hell gestrahlt. Den Mythos Borussia Mönchengladbach begründete nicht ein Spieler alleine, sondern die Fohlen-Elf, das Kollektiv mit seinem Dirigenten Hennes Weisweiler.
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Es waren aber mindestens in gleichem Maße die großen Niederlagen, die die Herzen für Borussia schlagen ließen. Niederlagen wie die gegen den übermächtigen FC Liverpool, gegen den Borussia im Europapokal dreimal den Kürzeren zog. Vor allem aber die Niederlagen, die keine waren: Wie im April 1971, als am Bökelberg im Spiel gegen Werder Bremen ein Torpfosten brach, der Schiedsrichter daraufhin die Partie abpfiff und der DFB den Bremern die Punkte zusprach. Wie im Herbst 1971, als das sagenhafte 7:1 gegen Inter Mailand von der UEFA annulliert wurde, weil der italienische Nationalspieler Roberto Boninsegna von einer leeren Cola-Büchse am Kopf getroffen worden war. Wie im März 1976, als im Europapokalspiel bei Real Madrid zwei VfL-Tore nicht anerkannt wurden. Niederlagen, aus denen Borussia als moralischer Sieger hervorging und die wie Siege am Mythos Borussia Mönchengladbach bastelten.
Das Leiden hat beim VfL immer dazugehört. Mehr als in anderen Klubs. Sepp Herberger, der Vater aller deutschen Fußballtrainer, erklärte die Lust der Leute am Fußball einmal so: „Die Menschen gehen ins Stadion, weil sie nicht wissen, wie das Spiel ausgeht.“ Nirgends galt dieser Satz mehr als in Mönchengladbach. Auf dem Bökelberg bekamen die Zuschauer rauschende Fußballfeste zu sehen; und eine Woche später wieder unerklärliche Niederlagen ihrer Lieblinge. Die Mannschaft, die der damalige Sportredakteur der Rheinischen Post, W. A. Hurtmanns, nach dem Aufstieg in die Bundesliga 1965 erstmals als Fohlen-Elf bezeichnete, verdiente sich diesen Beinamen nicht nur durch ihr geringes Durchschnittsalter. Die Kicker aus Mönchengladbach ließen auf den Spielplätzen der Bundesliga ihrer Lust am Fußball freien Lauf wie junge Fohlen ihrer Lust am Leben: leichtsinnig und ungestüm, leichtfüßig und sorglos. Das Wort vom Fohlen-Fußball manifestierte sich in den frühen 70er-Jahren, als Borussia Deutsche Meistertitel gewann, den DFB-Pokal holte und im Sturm und Drang Europa eroberte. Tatsächlicher, greifbarer Erfolg hatte sich erst eingestellt, nachdem Trainer Hennes Weisweiler erfahrene Spieler in sein Kollektiv der Himmelsstürmer eingebaut hatte. Wie Fohlen spielten sie trotzdem weiter. 35 Jahre nach Borussias Aufstieg unter die Elite des deutschen Fußballs kommt es nicht mehr häufig vor, dass Mannschaften aufspielen wie einst der VfL.
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Es ist dieser Mythos, der Borussias Popularität ausmacht. Jahre der Mittelmäßigkeit, der Niederlagen und des Abstiegs haben daran nichts geändert. Borussia ist etwas Besonderes. Borussias Fans sind etwas Besonderes, Fußball-Liebhaber, die im Herbergerschen Sinne nicht wissen, was sie erwartet: Sieg oder Niederlage, Jubel oder Trauer.

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Torwarttrainer Kamps

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Auf der Reeperbahn nachts um halb eins……

Februar 15, 2008
Den Verkauf des Stadionnamens konnten die Fans des FC St. Pauli noch verhindern, gegen den Abriss des legendären Klubheims war nichts zu machen. Jetzt entzweit die nächste unbeliebte Reform Klubführung und Anhänger.
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Als Hannover 96 zu einem Freundschaftsspiel am Millerntor zu Gast war, bekamen die St.Pauli-Fans irritierende Flugblätter in die Hand gedrückt. Darauf stand, dass ab dem ersten Spiel der Rückrunde am Millerntor ein neues Zahlungsmittel eingeführt werde. An Bier- und Bratwurstständen solle nur noch mit dem „Millerntaler“ bezahlt werden, welchen die Stadionbesucher an separaten Verkaufsstellen erwerben könnten.

 

Dadurch solle die Arbeit der Verkaufskräfte erleichtert und der Service verbessert werden. Ein Taler gleich ein Bier oder eine Bratwurst, so die Rechnung. Dadurch soll das ständige Zählen und Herausgeben von Wechselgeld wegfallen. Was nicht auf den Flyern stand: Außerdem hofft der Verein natürlich auf Mehreinnahmen durch bezahlte aber nicht eingelöste oder zurückgegebene Taler.Aber die St.Pauli-Fans lassen sich nicht so einfach von der Macht des Marktes überzeugen, wie es auf Schalke, in München oder in Frankfurt der Fall ist. Dort wird bereits seit einiger Zeit auf neue Zahlungsmittel gesetzt. Gewinnorientiertes Marketing wird, so war es auch beim angedachten Verkauf des Stadionnamens, auf St.Pauli nicht akzeptiert. Zumindest nicht solange die Fangemeinde auf der Verliererseite steht.

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Noch am Tag der Ankündigung quollen die Internetforen der St.Pauli-Anhänger über. Kommentare wie „neumodischer Schnickschnack“ und „Firlefanz“ gipfelten schließlich in einer Online-Petition, die zum Boykott gegen den „Millerntaler“ aufrief. Die trinkfreudigen Astra-Liebhaber wollen zukünftig auf ihr Bier im Stadion verzichten und so dem Präsidenten Corny Littmann deutlich machen, dass die Träger der Totenkopf-Fahnen erst nach ihrer Meinung gefragt werden wollen.Die Fans sehen durch die neue Währung keine nennenswerten Vorteile für den Stadionbesucher. Die Argumente der Vereinsführung, an den Stadionständen schneller bedient zu werden, entkräften die Anhänger mit dem nachvollziehbaren Vorwurf, dass sowohl beim Kauf des „Millerntalers“ als auch bei dessen eventueller Rückgabe nach dem Spiel lange Warteschlangen entstehen könnten.

Drei Tage später ruderte Wortführer Littmann zurück. Im Stadion werde „bis in alle Ewigkeit“ die Möglichkeit bestehen neben dem „Millerntaler“ auch mit Euro zu bezahlen. Keiner soll gezwungen werden, die Taler in Form von Pokerchips zu kaufen. Allerdings werde, so Littmann, der Kauf der obligatorischen Fanutensilien Bier und Bratwurst mit Euro nur an einigen wenigen Ständen möglich sein. Die Fans feiern das als Teilerfolg im Kampf gegen die Kommerzialisierung, bleiben jedoch skeptisch.

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Genauso wie damit gerechnet wird, dass irgendwann das Stadion doch umgetauft wird, glaubt man nun daran, dass in einem schleichenden Prozess die Währungsreform durchgesetzt werden soll.

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Dä Bus is wäg……

Februar 14, 2008

Der Bus wurde von seinem Stellplatz in der Escher Straße gestohlen.
Bus von FC-Fan-Klub “Kölsche Mythos” geklaut

Köln - Böse Überraschung für den FC-Fan-Klub “Kölsche Mythos”. Der vereinseigene Bus wurde vom seinem Stellplatz in der Escher Straße geklaut!

Der Fan-Bus von Kölsche Mythos ist seit Montagnacht verschwunden.
Foto: Fanklub Kölsche Mythos

Als sich ein Teil der Klub-Mitglieder am Mittwoch traf, um das Gefährt für die Tour nach Jena startklar zu machen, erlebten sie die böse Überraschung: Der Bus war weg!

“Zuerst haben wir natürlich mit dem Fahrer telefoniert, ob er den Bus anderweitig abgestellt hat”, sagt Stephan Broschinki von “Kölsche Mythos” zu EXPRESS.DE. Danach wurde die Polizei verständigt, der Bus als gestohlen gemeldet.

“Wir haben keine Ahnung, wer den Bus geklaut haben könnte”, so Broschinski weiter. An einen dummen Streich mag er nicht mehr glauben. “Einen Bus zu stehlen, ist ein Verbrechen.”

“Wir schließen nicht aus, dass er schon irgendwo im Ausland ist”, so der FC-Fan, der EXPRESS.DE um Hilfe bat. Immerhin ist der Bus sehr auffällig bemalt und würde in Köln oder Umgebung sicher auffallen. Gemeinsam mit dem Vorstand bemüht sich Stephan Broschinski jetzt um Ersatz. “Wir hatten bereits über 30 Anmeldungen für das Spiel gegen Jena. Jetzt haben wir Kontakt zu anderen Fan-Klubs aufgenommen, um die Mitfahrgelegenheiten für den Freitag zu organisieren. Eventuell müssen wir einen Bus anmieten.”

Sollte es wirklich ein dummer Streich gewesen sein, dann bittet der Fan-Klub darum, dass der oder die Diebe den Bus wieder zurückbringen.

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SIR Henrys Blitzbesuch in Nürnberg

Februar 13, 2008

Einen ungünstigeren Zeitpunkt kann es für einen Trainerwechsel kaum geben und deshalb besuchte SIR Henry seinen alten Kumpel Hans Meyer in Nürnberg.. Nicht nur, weil der alte Trainer gerade noch die Mannschaft auf die Rückrunde vorbereitet hat und um seine Personalwünsche ergänzt hat. Sondern auch, weil der Trainermarkt recht überschaubar aussieht. Weil kaum Auswahl besteht, greifen die Vereinsfunktionäre in solchen Situationen gerne auf ein Mitglied der Trainergilde zurück, die in der Branche als Feuerwehrmänner gelten. Das sind jene Scharfmacher und Einheizer, meist Männer der alten Trainergeneration, die in zehn, zwölf Spielen eine Mannschaft zu Hochform pushen, um dann in der Folgesaison mit ansehen zu müssen, wie die Mannschaft wieder in die Tabellenregion abfällt, aus der man sie eben erst befreit hat. Männer vom Schlage eines Peter Neururer.

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SIR Henry mit den sprachlosen Spieler der Clubs

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So ist eben unser Henry, Groundhopper und Seelsorger in einer Person…

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Wenigstens SIR Henry spendete Meyer ein wenig Trost

Der Versuchung, einen dieser Feuerwehrmänner zu verpflichten, haben die Nürnberger widerstanden und sich stattdessen für Thomas von Heesen, 46, als Meyer-Nachfolger entschieden. “Von Heesen hat Erfahrung im Abstiegskampf”, erklärten zwar nach dem Trainerwechsel Club-Präsident Michael A. Roth und Club-Sportdirektor Martin Bader – doch das war eigentlich die falsche Begründung zur richtigen Entscheidung.

Denn wenn allein die Erfahrung im Abstiegskampf das Kriterium wäre, dann hätte sich der Club vielleicht besser für einen aus der Neururer-Garde entschieden. Von Heesen hingegen hat gerade mal zwei halbe Bundesliga-Abstiegskämpfe hinter sich. In der Saison 2004/05 übernahm er Arminia Bielefeld erst im Mai, als der Klassenerhalt schon gesichert war. 2005/06 brachte er das Kunststück fertig, sich mit den weder finanziell noch personell stark aufgestellten Arminen irgendwo auf den Plätzen zehn bis 13 einzupendeln und nach der Winterpause nie in ernsthafte Abstiegssorgen zu geraten. Und im Jahr 2006/07 schließlich wurde er nach einer 0:1-Niederlage gegen Bayern und als Tabellenelfter entlassen, als der Abstiegskampf noch gar nicht richtig begonnen hatte.

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Talentschmiede Ajax Amsterdam

Februar 10, 2008

Ajax Amsterdam durchlebt nach dem Weggang von Ryan Babel und Wesley Sneijder, zwei Eigengewächsen aus dem klubeigenen Ausbildungszentrum, einen äußerst schwierigen Saisonbeginn. Aber wie immer wird sich der Klub seinen eigenen Ersatz schaffen. Denn die Ajax-Schule bewahrt sich ihre Aura, ihre Klasse und Effizienz, die mit dem Aufblühen der Generation Cruyff begann. FIFA.com durfte exklusiv die heiligen Hallen des totalen Fussballs besuchen.

Dort steht sie, nur wenige Meter entfernt. Die moderne, luxuriöse Amsterdam ArenA. Imposant wie das griechische Schlachtschiff des mythischen Ajax während des Trojanischen Krieges. Tag für Tag weckt das Gelände die Sehnsüchte der Bewohner des Ausbildungszentrums. Alle träumen sie hier davon, es in die erste Mannschaft zu schaffen und in die Fußstapfen jener zu treten, die seit 30 Jahren die Legende der Ajax-Talentschmiede begründen. Fussball ist hier eine philosophische Angelegenheit und Bestandteil des kulturellen Erbes.

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An den Wänden des Verwaltungstrakts des Zentrums, der Bar, des Spielsalons oder der mit Teppichen ausgelegten Gänge erinnern Fotos an die glorreiche Vergangenheit. Johann Cruyff, Frank Rijkaard, Marco van Basten, Dennis Bergkamp, Edgar Davids, Clarence Seedorf, Patrick Kluivert, die Gebrüder Frank und Ronald de Boer, Mark Overmars, Danny Blind, Edwin Van der Sar: das Etikett Ajax ist eine Referenz, eine Marke, die ihresgleichen in Europa sucht.

Die Goldene Generation der UEFA Champions League-Sieger von 1995 unter Louis van Gaal, mit neun von elf Spielern im Aufgebot, die in diesem Klub ausgebildet wurden, ist bereits in die Fussballgeschichte eingegangen. “Das ist keine Erfolgsgarantie. Das individuelle Talent ist der Schlüssel”, versichert andererseits Jan Olde Riekerink, Leiter des Zentrums seit Sommer 2007.

Dennoch standen im Kader des niederländischen Nationaltrainers im vergangenen Jahr bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ nicht weniger als neun Spieler, die bei Ajax ausgebildet wurden. Darunter die neuen Stars Sneijder, Babel und Hedwiges Maduro, der letzte, der immer noch dort dabei ist. “Unser Standard ist es, jedes Jahr zwei Spieler des Zentrums in die A-Mannschaft zu integrieren”, präzisiert Riekerink, ehemaliger Assistenztrainer beim FC Porto, der zuvor acht Jahre für Ajax Amsterdam arbeitete (von 1993 bis 2001).

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Es ist kurz nach 9.00 Uhr an diesem diesigen Septembermorgen. Die sieben Trainingsplätze des Zentrums, zwei davon Kunstrasenplätze, sind leer. Im metallicgrauen “Bunker” vor dem Eingangstor, in dem sich die Umkleidekabinen und die Büros befinden, in der ersten Etage, vertreiben sich fünf Personen die Zeit mit einem Billardspiel, während sie darauf warten, die Fussballstiefel schnüren zu können. Am Nachmittag schließlich herrscht in der Talentschmiede die größte Betriebsamkeit. Bei einem Budget von 4,5 Millionen Euro kann die Ajax-Schule heute 240 Spieler in 14 Kategorien von 7-19 Jahren aufnehmen. Der Klub kann sich damit brüsten, mit sieben Mannschaften in den nationalen Meisterschaften vertreten zu sein. Die oft zitierte “familiäre Stimmung” ist hier keine leere Worthülse. “Viele ehemalige Spieler engagieren sich immer noch im Klub, und das ist eine gute Sache”, bestätigt Riekerink.

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Spielszenen aus: Roda - Ajax 2-1, am So.10.02.2008

Eine Philosophie aus vier Buchstaben
Seit den 60er Jahren gibt es bei Ajax vor allem eine Spielphilosophie, und das ist ein offensives 4-3-3-System des totalen Fussballs. Es lässt sich in vier Buchstaben zusammenfassen: TIPS. Dies steht für “Technical-Insight-Personality-Speed”. Dies sind die Kriterien, nach denen die Ajax-Schule ihre Mitglieder rekrutiert. “Der Scouting-Bereich besteht aus 40 Freiwilligen und vier Vollzeitbeschäftigten. Wir suchen nie weiter als im Umkreis von 60 Kilometern um Amsterdam herum. Wir glauben an unsere eigene Kultur und es ist nicht unsere Philosophie, uns junge Spieler im Ausland zu suchen”, erklärt Riekerink. Nichtsdestotrotz hat Ajax sein Talentsuchprogramm auf Südafrika und die Vereinigten Staaten ausgeweitet, indem es dort ein Ajax Kapstadt beziehungsweise Ajax America gründete. Steven Pienaar oder Aaron Mokoena beispielsweise sind Spieler, die über diese “Filialen” nach Amsterdam gelangt sind.

“Wir pflegen eine Philosophie des kreativen Fussballs, temporeich und technisch anspruchsvoll. Diese Kategorien werden im Training manchmal gemischt. Die individuelle Klasse ist wichtiger als das System. Alle Mannschaften bis zur Altersklasse von zwölf Jahren spielen ein 3-4-3 und anschließend ein 4-3-3, aber das ist flexibel. Wenn wir zwei Super-Stürmer haben, können wir es in ein 4-4-2 ändern”, erklärt Riekerink weiter, indem er auf der weißen Tafel in der Mitte seines Büros die farbigen Magnete hin- und herschiebt.

“Bei uns haben wir auf jeder Position kreative Spieler. Alles dreht sich um den Ball. Es sind die vielen Details, die unsere Besonderheit ausmachen, wie zum Beispiel das Pressing, die Vielseitigkeit und die Bewegung mit dem Ball. Es ist diese Belebung, die den Unterschied ausmacht.” Der ehemalige Trainer des KAA Gent in Belgien, dem 22 Trainer unterstellt sind, erläutert auch schon das nächste Ziel der Ajax-Schule: die Antizipation beim Lesen des Spiels und die anschließende Ausführung von defensiven wie offensiven Bewegungen. “Es wird etwa zwei Jahre dauern, dieses Programm so zu integrieren, dass alle Trainer die gleiche Sprache sprechen”, präzisiert Riekerink.

Seit dem Bosman-Urteil und den in der Folge immer häufiger stattfindenden Besuchen von Vertretern der großen europäischen Klubs, wie zum Beispiel des FC Liverpool, verliert das Zentrum nach und nach seine Bedeutung als Lieferant vornehmlich der eigenen ersten Mannschaft. In den letzten zehn Jahren hat sich auch die nationale Konkurrenz weiterentwickelt. Aber dennoch bleibt das System Ajax einzigartig und wird weiterhin geschätzt.

An den drei Tagen, an denen Ajax die “Talent Days” veranstaltet, strömen Jahr für Jahr fast 2.000 Fussballer in die Akademie, um den Versuch zu unternehmen, sich ihre Träume zu verwirklichen. Zwei oder drei davon kommen in den Genuss dieses Privilegs. Edgar Davids war einer von ihnen. “Wir wollen keine Roboter heranzüchten”, versichert Riederink. “Wir denken, dass das familiäre Umfeld sehr wichtig ist. Die Schüler essen hier, lernen hier und spielen Fussball, aber ihr Zuhause bleibt bei ihrer Familie. Die jüngsten trainieren drei Mal wöchentlich, die bis 19-jährigen sechs Mal”, ergänzt der Leiter des Zentrums.

Draußen absolvieren unterdessen die ältesten Spieler des Zentrums ihr Trainingspensum. Die Maschinerie der Meistermacher setzt ihre Arbeit fort…

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Bojan Krkic vom FC Barcelona

Februar 9, 2008

Das muss man sich mal vorstellen: Als Andi Brehme den Weltmeisterelfer in die Maschen drosch, war dieser Junge noch nicht auf der Welt. Und nun schickt sich Bojan Krkic vom FC Barcelona an, die Fußballwelt zu beherrschen.

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Spielszene FC Barcelona – Recreativo Huelva: Weiter Ball rechts auf Henry, mit gewohnter Eleganz nimmt der Franzose den Ball mit und legt zurück auf die Höhe des Elfmeterpunkts zur Nummer 27. Ein kurzer Haken, ein Flachschuss ins lange Eck: Tor - 2:0. Der Torschütze strahlt über beide Ohren, gestikuliert, blickt dankend nach oben in den Himmel und fällt seinem Assistgeber in die Arme. Er sieht aus wie ein Kind und tatsächlich: Der Jubelnde ist gerade einmal 17 Jahre alt. Die Rede ist von Bojan Krkić Pérez – kurz Bojan. Einem der größten Talente seiner Zeit.

Wie sein Name schon vermuten lässt, hat der kleine Dribbelkünstler auch nicht-spanische Wurzeln. Sein Vater, der ebenfalls den Vornamen Bojan trägt, ist Serbe und spielte selbst in den 80er Jahren in Belgrad für Roter Stern und OFK, ehe ihn die Liebe nach Spanien verschlug und er eine Katalanin heiratete. Schon als Neunjährigen brachte Papa Bojan seinen Sohn bei Barca unter, und sein Zögling machte mit 889 Toren in sieben Jahren in diversen Jugendabteilungen und der B-Mannschaft gehörig von sich reden. So stand der am 28. August 1990 in Lleida, Katalonien, geborene Wunderknabe bereits sehr früh im Rampenlicht. Mit zehn Jahren gab er sein erstes Interview für Barca TV, spätestens da wurden die ersten Anhänger des katalonischen Vorzeigeklubs auf ihn aufmerksam.

Kampf der Verbände

Die Erwartungshaltung in den kleinen Bojan war also groß, umso verbissener der Kampf der Verbände um seine Person: Denn natürlich wollten sowohl die Spanier als auch die Serben den Doppelbürger in ihre Nationalmannschaften einberufen. Beide Verbände buhlten um ihn, und ganz Serbien trauerte, als er sich schlussendlich für die Heimat seiner Mutter entschied, das Land also, in dem er sein ganzes bisheriges Leben verbracht hatte.

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Gleich bei seinem ersten Großereignis, der U17-EM 2006 in Luxemburg, wurde er Torschützenkönig. Beim nächsten Turnier, der U17-Weltmeisterschaft in Korea, schoss er sein Team in der Verlängerung des Halbfinales gegen Ghana ins Finale, wurde anschließend aber nach der zweiten gelben Karte ausgeschlossen. Wie sein Trainer später berichtete, saß er darauf weinend in seiner Kabine, weil er wusste, dass das WM-Finale ohne ihn über die Bühne gehen würde. Das Team vermisste seinen Star sichtlich und verpasste den Titel im Elfmeterschießen gegen Nigeria.

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Der Albtraum eines Sommers

Februar 8, 2008

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Für die meisten Fußballfans ist Bayer Leverkusen immer nur der „Pillenklub”, ein Werksverein ohne Charisma.Eine Fußballsaison ist ein komplexes Gebilde. Höhen und Tiefen, Phasen der Euphorie und der Krise wechseln einander im Laufe der Spielzeit ab. Möglicherweise kommt irgendwann ein neuer Trainer, Teile des Personals verschwinden oder stoßen neu hinzu. Ist es also redlich, die Dramaturgie einer Saison auf fünf Minuten zu reduzieren? Sicher nicht, und doch kommt jeder, wirklich jeder, mit dem man sich über Bayer Leverkusen des Frühjahrs 2002 unterhält, auf bestimmte fünf Minuten zu sprechen. Und es sind nicht etwa die letzten fünf Minuten des letzten Spiels der Saison, sondern fünf vermeintlich unscheinbare Minuten ein paar Wochen zuvor.Die Geschichte begann ja nicht erst 2002, sie begann spätestens im Sommer 2000.

Da verlor Bayer Leverkusen am letzten Spieltag mit 0:2 in Unterhaching, verspielte die fast schon sichere Meisterschaft und begründete seinen Ruf als »ewiger Zweiter«. Als Coach Christoph Daum wenig später wegen seiner Kokainaffäre zurücktreten musste, dachte man bei Bayer erstmals über einen Trainer Klaus Toppmöller nach. Der stand beim Zweitligisten 1.?FC Saarbrücken unter Vertrag, ein Engagement in Leverkusen scheiterte damals an überhöhten Ablöseforderungen der Saarländer. Stattdessen verpflichtete Bayer 04 etwas überraschend Berti Vogts. Weil der als Spaßbremse galt, holte Calmund neben dem Co-Trainer Wolfgang Rolff und Torwart-Coach Toni Schumacher den immer fröhlichen Ex-Nationalspieler Pierre Littbarski in den Trainerstab, um die Profis bei Laune zu halten.

Es war ein Schuss, der nach hinten losging. Littbarski, der zuvor einige Jahre in Japan gelebt hatte, präsentierte sich als ordnungsliebender, prinzipientreuer Typ. »Er war strenger als Berti, und Berti war fast der Stimmungsmacher«, sagt Calmund heute. Als Littbarski im Training Michael Ballack umgrätschte, hatte er es sich mit dem Kader verdorben.

Im Sommer hatte Bayer als Vierter zwar die Qualifikationsrunde für die Champions League erreicht, doch die Atmosphäre war nachhaltig belastet. So kam es, dass alle Trainer bis auf Schumacher am Saisonende gehen mussten, und Klaus Toppmöller mit ein paar Monaten Verspätung doch noch Chef-Coach in Leverkusen wurde. Für ihn, der allenfalls Anfang der 90er in Frankfurt mal ein ähnlich starkes Team trainiert hatte, ging mit dem Engagement ein Traum in Erfüllung.

Während der Sommerpause saß er in seinem Haus in Rivenich an der Mosel und spielte an der Magnettafel tausende mögliche Aufstellungen durch. Was für Möglichkeiten: Allein das Mittelfeld mit Ballack, Zé Roberto, Bastürk oder Schneider ließ Kenner mit der Zunge schnalzen. Als Toppmöller mit Calmund bald darauf zur U21-Weltmeisterschaft flog und dabei die Mannschaftsquartiere der Argentinier und Brasilianer besuchte, konnte der Manager die unverhohlene Begeisterung des Trainers spüren. »Er war ein Fußballkind mit riesigen Träumen«, sagt Calmund. »Er hat mit dem argentinischen Nationaltrainer geredet, und dieser Moment war für ihn wie Ostern, Weihnachten, Geburtstag und Kommunion zusammen. Er hätte sich wohl am liebsten noch ein weiß-blaues Trikot übergezogen, mittrainiert und Autogramme geholt. Und diese Begeisterung hat er später in Leverkusen eins zu eins auf die Mannschaft und das Umfeld übertragen. Selbst mich hat er angesteckt, und ich bin ja schon ein abgebrühter Hund.«

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Die Farbe des Biers

Februar 8, 2008

 Die Farbe des BiersHell ist das Kölsch, dunkel ist das Alt. Das sind nicht die einzigen Unterschiede zwischen Düsseldorf und Köln. Auf den Spuren der alten Feindschaft zwischen den beiden Rheinstädten. 

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Hell ist hier das Kölsch. Die Wände sind mit mittelalterlichen Schriftzeichen und in Fraktur bemalt, das Interieur ist alt aber gepflegt, das Kölsch wird seit 1883 gebraut. Es riecht nach gutem Essen, alten Holz und Bier. Das Kölsch-Karussel dreht sich, aus der Küche rollen mittelalterlich-zünftige Portionen. In der traditionsbewussten Kölschkneipe der Gebrüder Päffgen ist der „Köbes“ etwas pikiert: „Es reicht mir schon, wenn ich für den Flughafen nach Düsseldorf muss“, sagt der Kellner. „Altbier? Das habe ich noch nie getrunken.“ „Das ist alles Selbstzweck“

„Wenn Düsseldorf den Dom kaufen würde…“, steht in Riesenlettern an dem Baugerüst vor den Fenstern des Touristenbüros Köln. Das Thema ist ihm irgendwie peinlich, zunächst nur unwillig gibt Jürgen Wendler, Geschichtsexperte bei KölnTourismus, seine Meinung und ein paar Fakten kund. „Die Feindschaft ist ja schließlich nur ein Selbstzweck“, offenbart er. Und: „Köln und Düsseldorf kann man einfach nicht direkt vergleichen, Köln ist schließlich römischen Ursprungs, und Düsseldorf, na ja… Bei der Gründung der Bundesrepublik ist leider (!) Düsseldorf zur Landeshauptstadt ernannt worden. Dafür haben die keinen Dom, aber wiederum eine Kunstakademie, wie wir!“.
Als historische Ursache für den anhaltenden Twist wird gerne die Schacht von Worringen im 13. Jahrhundert bemüht. Sie muss eines der blutigsten Gemetzel des Mittelalters gewesen sein, denn elf Parteien traten mit insgesamt 10.00 Kämpfern hier gegeneinander an. Die „Duseldorper“ Bauern standen dabei auf der Seite ihres Grafen gegen den Erzbischof von Köln, der sich die Grafschaft Berg damals ganz gern unter den Nagel gerissen hätte. Für den Sieg bedankte sich Graf Adolf mit den Stadtrechten. Wer nun glaubt, durch die Worringer Schlacht sei auch die leidenschaftlich gepflegte Feindschaft zwischen Düsseldorf und Köln erklärt, der irrt: In der Worringer Schlacht wurden die Düsseldorfer nämlich von den Kölner Bürgern unterstützt, die ihren Erzbischof ebenfalls gern loswerden wollten. Der Erzbischof selber musste sich seine Soldaten aus Luxemburg besorgen.Doch nach Worringen müsse man deswegen nicht auf Spurensuche gehen, dort gibt es keinen Platz und keine Gedenktafel, die daran erinnern. Anders in Düsseldorf. Verlässt man dort den Bahnhof, steht man direkt auf dem Worringer Platz oder trifft an der Düsselmündung bei St. Lambertus auf das „Stadterhebungsmonument“ von Bert Gerresheim, doch das ist eine andere Geschichte.

„Köln über alles“

Zurück im Hier und Jetzt bleibt zumindest der Karneval ein rheinisches Fest. Niemand sollte aber in Düsseldorfer versehentlich ‚Alaaf’ schreien, denn das bedeute ursprünglich „Köln über alles“ und käme einem gefährlichen Schlachtruf gleich.
Multikulturell geht es auf der Kölner Domplatte zu, geschäftig kreuzen Reisegruppen die großen Freiflächen, Züge fahren über die Rheinbrücke und landen im alten Bahnhof von dem man zum mächtigen Dom aufblicken muss. Auf der Rheinpromenade regiert die Entspannung – wenn nicht gerade mal wieder gebaut wird. Dort wo große Ausflugsdampfer anlegen, liegen diejenigen in der Sonne, die spät schlafen gegangen sind, Polizeipärchen patrouillieren gelassen.
Ein Eisverkäufer mit italienischer Dreirad-Ape auf der Kölner Domplatte stimmt im Bierkonflikt vehement ein: „Wenn ein Außenstehender gleich Kölner und Düsseldorfer beleidigen möchte, dann schert er beide über einen Kamm und behauptet einfach, das ist doch alles rheinische Kultur.“ Wer versehentlich das falsche Bier in der falschen Stadt bestellt, erntet im besten Fall Gelächter. Es kann aber auch mal einen Kneipenverweis geben. „Dabei trinken die Düsseldorfer wesentlich mehr Kölsch als die Kölner Altbier“, sagt zumindest der Eisverkäufer im Brustton der Überzeugung.

Glaubensfrage Bier

Im „Päffgen“ klappert immer noch das Geschirr. Hellgoldenes Kölsch aus eigener Herstellung. Das 0,2-Liter-Glas wird immer nachgeliefert, solange kein Bierdeckel darauf liegt. Es ist qualmig, uhrige Jagdgesellschaften fristen den Wänden ihr Dasein und unter den Füßen knarrt ein dunkler Holzdielenboden. Geselligkeit ist Trumpf, jeder gesellt sich zu jedem an den Tisch. Wie das Bier haben sich auch die Bierdeckel im Päffgen seit Generationen nicht verändert: altdeutsche Schrift vor einem grünen Kreis, ein bisschen gelblich der Karton, wie das Kölsch. Dabei hatte doch der KölnTourismus-Fachmann behauptet, Kölsch werde in seiner heutigen Form erst seit demZweiten Weltkrieg gebraut .„Hier, auf unseren Bierdeckeln steht es doch: gebraut seit 1883“, entgegnet der Paffgen-Köbes empört, und man traut sich nicht ihm zu widersprechen. Verlaufen nun die Streitlinien schon quer durch die eigene Stadt? „Irgendwo bei Leverkusen ist die Grenze, die Demarkationslinie“, ruft eine Kollegin vom Nachbarschreibtisch herüber. Es gibt da ein paar Unterschiede, auch im Bier, doch die kann keiner so recht erklären. Altbier hingegen ist eben dunkel.

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Türkischer Supercup 2007

Februar 5, 2008

Im Duell Meister gegen Pokalsieger hat sich Fenerbahce Istanbul vor rund 38.000 Zuschauern im Kölner RheinEnergieStadion am Sonntagabend mit einem 2:1-Sieg gegen seinen Stadtrivalen Besiktas den türkischen Supercup gesichert. Für die Entscheidung sorgte Mateja Kezman sechs Minuten vor dem Ende. Bei der Deutschland-Premiere des “Süper Kupa” vor einem Jahr hatte Besiktas in Frankfurt noch mit 1:0 gegen Galatasaray gewonnen.

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Mer stonn immer meddendrin…..

Februar 2, 2008

Sport fördert Selbstbewusstsein, Soziales Verhalten und noch vieles mehr. Wir haben durch den Sport viele Leute getroffen, kennen gelernt, Freundschaften geschlossen. Unter diesem Motto möchten wir Ihnen diese Seite präsentieren. Neben dem Thema Stars treffen, stehen auf unserer Homepage lustige Reiseberichte und Informationen zur Verfügung.

Einer unserer Lieblingsvereine ist Rode Kerkrade: Der Verein entstand am 27. Juni 1962 durch die Fusion von Roda Sport und Rapid JC (beide 1954 gegründet). Sein vollständiger Name lautet Sport Vereniging Roda Juliana Combinatie Kerkrade. Roda ist ein Verweis auf die Region (Kerkrade, Herzogenrath); JC ist die Abkürzung für Juliana Combinatie (Juliana, ehemalige Zeche in Kerkrade).

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Feyenoord Roterdam: Die Vereinsfarben sind: Hemd: linke Hälfte rot, rechte Hälfte weiß, Ärmel gerade umgekehrt; Hose: schwarz. Das Feyenoord Stadion (erbaut 1936, renoviert 1994) nennt sich “De Kuip” (sprich: de köip, “UI” wie franz. feuille), was auf Deutsch soviel wie “die Wanne” bedeutet. Es hat mehr als 51.000 Sitzplätze und war Austragungsort von zehn UEFA-Pokalendspielen. In der Saison 2004/2005 war Ruud Gullit Trainer von Feyenoord Rotterdam. Nach einer enttäuschenden Spielzeit, die mit Rang vier in der . niederländische Liga) und 25 Punkte Rückstand auf Meister PSV Eindhoven endete, trat Ruud Gullit zurück. Seit dem 1. Juli 2005 ist Erwin Koemann Cheftrainer in Rotterdam. Seit 2007 ist Bert van Marwijk Chefcoach.

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Real Murcia:  Der Verein wurde 1908 als Real Murcia CF gegründet. In der Saison 1922/23 wurde ihm der Titel Real (königlich) von Alfonso XIII bestätigt. Erste Erfolge feierte man, als man in den Jahren 1926 bis 1928 drei Jahre in Folge an der Endrunde um die spanische Meisterschaft teilnehmen konnte. 1940 schaffte Real Murcia zum ersten Mal den Aufstieg in die oberste Liga und benannte sich in Club Real Murcia um. Später benannte sich der Club in CF Real Murcia um. Derzeit spielt der Klub in der Primiera Division

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Real Valladolid Club de Fútbol ist einspanischer Verein aus Valladolid inKastilien-Leon. Er wurde 1928 gegründet, die erste Mannschaft spielt derzeit in der Primiera Division. Die zweite Mannschaft spielt in der Gruppe II der Segunda Division B. In Godesberg haben wir und das Team angeschaut.

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